Wirtschaft Live zu Gast bei Glencore, Baar/ 7. Juni 2017
Firmeneinblick, Präsentationen / Referate und Diskussionsrunde:
- Der Handel mit Rohstoffen am Beispiel der Lieferkette von Metallen.
- Glencore International AG als lokale Arbeitgeberin.
- Referat von Antonio Hautle und Maria Roth: "Wirtschaft und Menschenrechte" - Herausforderungen für das UN Global Compact Network und die Glencore International AG
Einladung zum Apéro riche im Restaurant Fontana.
Gastgeber Glencore International AG:
Andreas Hubmann, Corporate Accounting and Taxes
Marie Roth, Corporate Compliance
Charles Watenphul, Corporate Communication
Gastreferent:
Antonio Hautle, Senior Programme Leader & Network Representative Global Compact Network Switzerland
Moderation: Christoph Balmer, Leiter Forum Kirche und WirtschaftGlencore International AG
Glencore ist eines der weltweit grössten diversifizierten Rohstoffunternehmen und ein bedeutender Produzent und Vermarkter von über 90 Rohstoffen. Zu den Betrieben zählen um die 150 Standorte im Bereich Bergbau und Metallurgie, Ölproduktionsanlagen und Agrarstandorte.
Glencore wurde 1974 unter dem Namen Marc Rich als reines Rohstoffhandelsunternehmen in den Bereichen Metall und Öl gegründet. 1981 wurde das Handelsgeschäft um den landwirtschaftlichen Bereich erweitert. 1990 beteiligte sich das Unternehmen an Xstrata. Mit dem Management-Buy-Out 1994 erfolgte die Umbenennung in Glencore und anschliessend der Entscheid zur vertikalen Integration von Bergbau und Rohstoffverarbeitung. 2011 ging Glencore an die Börse, 2013 erfolgte die Übernahme von Xstrata und 2016 der Teilverkauf des landwirtschaftlichen Bereiches.
Bereits 1995 zog das Unternehmen aus dem Zentrum von Zug an die Baarermattstrasse nach Baar. Hier erfolgen die Metall-, Mineralien- und Kohleaktivitäten, während in London das Öl- und in Rotterdam das Argargeschäft betrieben wird. Am Hauptsitz in Baar sind rund 770 Mitarbeitende aus über 50 Nationen tätig, wobei die Schweizerinnen und Schweizer die grosse Mehrheit darstellen. Zu den Kunden zählen Industrieverbraucher in den Sparten Automobil, Stahl, Stromerzeugung, Öl und Nahrungsmittelverarbeitung.
Als örtliches Unternehmen engagiert es sich in verschiedenen Bereichen, insbesondere in lokalen und regionalen Kultureinrichtungen, Bildungs- und Sportaktivitäten sowie in sozialen Einrichtungen.